• Zahnbremse

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Zahnbremse

Elektromagnetische Zahnbremsen beschreiben eine spezifische Weiterentwicklung von konventionellen Arbeitsstrombremsen wie zum Beispiel SG Flanschmontierte Bremsen.

Zusätzlich zur reinen elektromagnetischen Haftkraft, Eisen auf Eisen, weist hier die Polfläche / Haftfläche eine formschlüssige Verzahnung auf. Hierdurch ergeben sich bei selbiger Baugrösse höhere Drehmomentkräfte.

Der Bremseffekt wird bei Bestromung der Spule ausgelöst. Die Leistungsdaten beziehen sich auf die Kombination mit den Ankerscheiben unseres Datenblattes, je nach Anforderung C.L., C.C. oder C.R. Die Ankerscheibe beinhaltet eine Rückstellfeder (C.L. Ausführung) bzw. Mehr Lesen... optional zusätzlich einen integrierten Mitnehmer mit Passfedernut nach DIN 6885.

Zahnbremsen sind ideal für statische Anwendungen geeignet, bei denen präzise Start/Stop Zeiten in Kombination mit hoher Kraft benötigt werden. Ebenso für Lösungen bei denen der Mechanismus nur gelegentlich aktiviert wird.

Nach Aktivierung ist kein “Schleifen” der Bremse möglich, da die Kraft durch die Verzahnung übertragen wird. Dies garantiert die präzise gehaltene Bremsstellung. Während des Produktionsprozesses können die Zähne durch thermische Behandlung gehärtet werden, was die Möglichkeit der Abnutzung und Verformung minimiert und damit die Lebensdauer der Bremse erhöht und garantiert.

Die Verzahnungs-Geometrie (Anzahl der Zähne, ansteigende Kurve) kann anhand des Einsatzes in Abhängigkeit der Kraft ausgelegt werden, so dass auch Rastmomente bzw. Rastpositionen und eine Synchronisation der rotierenden Elemente möglich sind.

Zahnbremsen werden generell in trockenen Umgebungen eingesetzt. Temperaturen beeinflussen das Bremsverhalten, wie etwa bei Bremsen mit Bremsbelägen möglich, nicht.

Anwendungsbereiche sind beispielsweise Zutrittskontrollen, Drehkreuze, Personenvereinzelungssysteme, Verpackungs- und Beschriftungsmaschinen.

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  • hoher Drehmoment
  • Kompakte Grösse
  • Kein Schleifen
  • Kein Schleppmoment
  • Geometrie, Anzahl der Zähne wählbar
  • Arbeitsstromprinzip
  • Optionale Spannungen möglich